UNESCO - Seminar zum Thema Unbegleitete jugendliche Flüchtlinge: Unser Abenteuer im Europa Haus Aurich vom 11. bis zum 16. Dezember 2016

 (von Denis-Can, 8d)

Wir - Toni, Lara, Daniel, Björn (Klasse 9) Iwan (VK) Denis (Klasse 8) und unsere nette Lehrerin Frau von Heereman - sind ins Europa Haus Aurich gefahren. Die Fahrt begann damit, dass wir uns alle am Hauptbahnhof getroffen haben. Kaum waren wir am Bahnsteig, da hatten wir schon das erste Problem. Wir suchten die Teilnehmer aus Russland, aber konnten sie nicht finden, weil wir nicht wussten wie der Lehrer und die Schüler aussahen und am Bahnsteig war es brechend voll! Somit sind wir alleine in den Zug gestiegen, zu unserer Überraschung war es ein ICE, den wir aber nutzen durften. Im Zug war es so voll, dass wir alle in die Erste Klasse gegangen sind, wo sonst nur die schönen und reichen Menschen sitzen wie Adolph Freiherr von Knigge oder der Obersozie Siggi.

In Leer sind wir ausgestiegen und zum Busbahnhof gelaufen. Dort mussten wir einige Zeit warten und ärgerten uns, dass wir alle keine Musikbox dabei hatten. Nach 10 Minuten kam ein Mann auf uns zu, der sich als Stas vorstellte. Er wollte auch mit seinem Grüppchen zum Europa Haus und da war uns klar, wir hatten die Russen endlich gefunden. Im Bus haben wir mit Stas und dem einzigen Mädchen der Gruppe ein tiefsinniges Gespräch über Deutschland, Russland und die Welt geführt und schon bald waren wir in Aurich angekommen. Es ist eine kleine Stadt, was aber für Vatikanische Verhältnis eine Riesen - Metropole ist. Im Europa Haus angekommen hat uns gleich eine nette Frau begrüßt, ihr Name war Geli und sie war verantwortlich für unser Seminar. Sie hat uns die Regeln erklärte und gesagt, wir sollten nicht die Schlüssel verlieren, denn die seien sehr teuer und wenn sie verlieren würden, wäre sie sehr traurig. Kaum hatten wir uns in unserem Zimmer eingerichtet, da kamen auch schon Toni und Lara zu uns rüber. Zuerst haben wir alle Vier über alles Mögliche gelästert und dann haben wir überlegt, was man denn in so einem Ort wie Aurich machen könnte. Zum Abendessen sind wir alle in einen großen Saal gegangen, dort wir trafen wir die Teilnehmer aus den anderen Städten.

Nach dem Essen- es war schon ziemlich spät – gab es noch die Präsentation der Teilnehmer. Zuerst die Mädels aus Wetzlar und dann die natürlich beste Präsentation der Bremer! Wir wollten nicht gleich den Status als armes Bundesland haben und haben zum Schluss unserer Präsentation allen Hachez Schokolade geschenkt, die ja bekanntlich sehr gut und sehr teuer ist.

Um 23:30 kamen endlich auch die Teilnehmer aus Holland an. Das waren sehr lustige Menschen, nicht spießig und viel lockerer als wir alle. Um 0:00 sind wir vor Erschöpfung ins Bett gefallen und es war sofort ruhig.

Am nächsten Tag wurden wir in die Workshops eingeteilt. Es gab 4 verschiedene Workshops, ich war im Music Workshop. Es hat sehr viel Spaß gemacht und nach diesen 4 Tagen haben wir viele neue Freundschaften geschlossen.

Ich habe eine Fahrt mit Freude und Traurigkeit (Abschiednehmen!) erlebt und es war bestimmt eine der schönsten Fahrten meiner Schullaufbahn.

 

Wenn ihr neugierig geworden seid, so erfahrt ihr mehr, wenn ihr diesen Link aufruft.

Sehr empfehlenswert!!!!!

 

https://drive.google.com/open?id=0B553VVVCO5qnem9HOVNLQjVWZXM